Die Datenbanken des Vereins Ostpommern e.V.


Seit Ende 2008 werden die bereits erfassten Daten aus Kirchenbüchern, Standesamtsregistern etc. in einer zentralen Ostpommern-Datenbank zusammengefasst und stehen damit für systematische Auswertungen nach beliebigen Suchbegriffen zur Verfügung.

Derzeit umfasst die Ostpommern-Datenbank ca. 300.000 Datensätze. Die Idee, dass mit Hilfe einer Datenbank sehr einfach nach bestimmten Namen, Orten und auch Berufsbezeichnungen selektiert werden kann, um „per Knopfdruck“ Suchergebnisse zu erzeugen, ist damit Realität geworden.

Für jeden Orts- und Familienforscher sind die Kirchenbücher und Standesamtsregister von zentraler Bedeutung.

Auf der Suche nach den eigenen Vorfahren sowie deren Familienangehörigen sind diese unverzichtbar. Dabei wäre es allerdings falsch, sich nur auf die Personenstandsregister des jeweiligen Geburtsortes zu konzentrieren. Auch in den Unterlagen anderer Orte können die gesuchten Personen direkt oder indirekt als Taufpaten, Zeugen etc. genannt werden. Die verschnörkelten Umschreibungen können dann dazu führen, weitere Zusammenhänge und Einzelheiten aus dem Leben der gesuchten Personen zu erfahren. Ein Orts- und Familieforschung, die nicht in allen heute existierenden Personenstandsunterlagen nach den gesuchten Personen forscht, muss unvollständig bleiben.

Die Zahl der Kirchenbücher und Standesamtesregister, in denen die Vorfahren und deren Angehörigen genannt worden sein könnten ist groß. Auch wenn die Menschen in damaliger Zeit oft sehr eng an ihr Heimatdorf gebunden waren, gibt es dennoch in den meisten Fällen irgendeinen oder mehrere Verbindungen zu Familien in anderen Ortschaften. Vermutlich sind viele dieser Verbindungen noch gar nicht entdeckt.

Um sicherzustellen, jedes Auftreten der eigenen Vorfahren und deren Familienangehörigen in den bestehenden Personenstandesregistern, entdeckt zu haben, muss der Orts- und Familienforscher einen möglichst weiten Radius um den Ort seiner Vorfahren betrachten.

Das ist heute sehr schwierig. Viele Kirchenbücher sind in unterschiedlichen Archiven oder in Privatbesitz, sind schwer zugänglich bzw. müssen individuell und mühsam nach den entsprechenden Namen durchsucht werden.